Wildern im Zoo
Gala MEN, Herbst/Winter 2010.
Ein Erfahrungsbericht aus der Welt des Online-Datings
„Sie haben eine neue Mail in Ihrem Posteingang“ – ich klicke und kann nicht ganz glauben, was ich dort finde. Ein Foto. Von einem Mann. Genauer gesagt, von der Körpermitte eines Manns. Nackt. In sehr bereitem Zustand. Ich kenne diesen Mann seit zwei Tagen, wobei kennen auch zu viel gesagt wäre. Wir schreiben uns seit zwei Tagen Mails. Willkommen in der dunklen Welt des Onlinedating.
Früher war es einfach, Männer kennen zu lernen. Sie saßen mit mir in Uniseminaren, waren Freunde von Freunden oder standen auf WG-Partys neben dem Bierkasten. Aber jetzt bin ich 30, seit ein paar Jahren verbringe ich den Großteil meiner Zeit im Büro, nach zwei jobbedingten Umzügen ist mein Freundeskreis auf andere Städte verteilt, und statt Partys wird man nun zu befreundeten Pärchen zum Essen eingeladen. Viele neue Männer tauchen da nicht auf, und an das Märchen, dass der Richtige plötzlich im Supermarkt zufällig nach derselben Milchtüte greift und man sich auf den ersten Blick verliebt, glaube ich auch nicht. Warum also nicht einfach daheim vom Schreibtisch Ausschau halten? Drei meiner Freundinnen haben ihre Freunde im Internet kennen gelernt, eine heiratet demnächst – es kann also nicht nur gestörte Idioten geben, die das machen.
Am Anfang steht die Frage: Wo anmelden? Ich entscheide mich für drei unterschiedliche Dienste: Parship.de, „die führende Partneragentur“, Elitepartner.de, „Akademiker & Singles mit Niveau“ und finya.de, „einfach verlieben!“. Bis auf Finya kosten alle Geld – anmelden geht zwar kostenlos, aber sobald man Nachrichten lesen oder Fotos anschauen will, muss man zahlen.
Elitepartner klingt zwar etwas unsympathisch, aber was soll’s. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich schon gerne einen Mann mit Abitur. Die Seite setzt auf einen angeblich wissenschaftlichen Persönlichkeitstest, in dem ich unter anderem beantworten soll, ob ich Frühling oder Herbst besser finde, lieber in einem sanierten Altbau oder einem avantgardistischen Neubau wohnen möchte, und wie mein Verhältnis zu Haustieren, zum Beispiel Fischen, ist: a) habe ich, b) habe ich nicht, aber mag sie, c) neutral, d) mag ich nicht. Dann soll ich noch den Satz „Das Besondere an mir ist, dass ...“ mit mindestens sieben Wörtern vervollständigen. Ich schreibe „eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben“ und finde das ein bisschen originell. Katja Mintzberg* sieht das allerdings anders. Sie ist die Leiterin des Kundenservice und schreibt mir kurze Zeit später eine Mail, dass mein Profil gesperrt wurde, weil ihr „diese Angaben unlogisch erscheinen“. Sie bittet mich, das zu korrigieren. Na gut. Ich schreibe: „Das Besondere an mir ist, dass es so besonders ist, dass man es nicht in sieben Wörtern beschreiben kann.“ Damit komme ich durch. Ich lade ein möglichst vorteilhaftes Foto aus dem letzten Urlaub hoch. Zusätzlich hätte ich noch die Möglichkeit, eine Einladung, an Freunde, Familie oder Kollegen zu schicken und sie zu bitten, vier Fragen über mich zu beantworten. Ob jemand ernsthaft seinen Chef oder seine Mutter bittet, das zu tun? Ich verzichte und schaue mir stattdessen an, welche Männer laut Persönlichkeitstest zu mir passen: ein Arzt, 34, ein Wirtschaftsprüfer, 28, und ein „Bereichsleiter Schuhe“, 37. Viel mehr kann ich über diese Männer allerdings nicht herausfinden – ich bin kein Premiummitglied. Ihre Fotos sind unkenntlich gemacht, ich kann sie auch nicht anschreiben und, ganz gemein, nicht einmal die Nachricht lesen, die mir der Arzt, 34, offenbar Premiummitglied, geschickt hat. Stattdessen bekomme ich sehr viele Mails von Frau Mintzberg, die mir rät, diesen oder jenen „attraktiven Mann“ kennen zu lernen. Ich bin nicht wirklich überzeugt, außerdem geht mir diese Mintzberg auf die Nerven.
Wenn schon zahlen, dann bei Parship, entscheide ich. Hier hat eine meiner Freundinnen nämlich tatsächlich ihren Zukünftigen kennen gelernt. Und der ist eigentlich ein ganz ordentlicher Typ. Der Persönlichkeitstest funktioniert ähnlich wie bei Elitepartner. Viele Fragen zielen darauf ab, ob ich einen reichen Mann suche, bzw. „einen Partner, der in gesicherten finanziellen Verhältnissen lebt“. Zusätzlich muss ich spontan entscheiden, ob mir abstrakte Bilder mit eckigen oder runden Linien besser gefallen, ob ich bei Liebeskummer eher mehr oder weniger esse und ob ich es daheim lieber 21 oder 19 Grad warm mag. Dann kommt relativ schnell die Sache mit den Kosten, um die Funktionen der Seite überhaupt nutzen zu können. Drei Monate Parship kosten happige 179,70 Euro. Dafür bekomme ich auch ein 70-seitiges Persönlichkeitsgutachten, verspricht mir eine Mail von Andrea Schlüter, dem Pendant zu Katja Mintzberg, hier „Single-Coach“ genannt. Neben viel allgemeinem Gewäsch über Liebe und Partnerschaft wird darin unter anderem ausgewertet, wie mein Verhältnis zwischen Verstand, Gefühl und Instinkt ist (38 zu 30 zu 32 Prozent), dass meine positive Grundeinstellung dem Durchschnitt aller Frauen entspricht, ich dafür aber einen unterdurchschnittlich schwach ausgeprägten „Animus“ habe. Animus sind „männliche Wesenszüge“, sagt das Gutachten, und mir wird der Rat erteilt, meine „empfindsame Seite etwas mehr zurückzunehmen“, dann könnten sich meine „Chancen beim anderen Geschlecht mit einem Schlag verdoppeln“. Außerdem katastrophal: mein Häuslichkeitswert. Ich werde gerügt, dass ich zu viel unterwegs bin: „Solange Sie jung und Single sind, ist das ja ganz amüsant. Aber da Sie sich nun entschlossen haben, nicht mehr allein zu leben, wird ein wenig mehr Lust auf Häuslichkeit aufkommen müssen. Sie würden damit den Erwartungen der meisten Männer entsprechen und Ihre partnerschaftlichen Chancen sicherlich erhöhen.“ Ich muss an meine gestrenge Patentante denken, die sagt auch immer so etwas. Dann packt das Gutachten noch Sigmund Freud aus: Meine Libido sei überdurchschnittlich, dafür mein Über-Ich fast nicht vorhanden. Ich komme mir ein bisschen schäbig vor, erkenne mich aber tatsächlich wieder: „Sie sind von starken Emotionen geleitet und leben aus, was Sie fühlen. Da es Ihnen in manchen Situationen jedoch schwer fällt, Ihre überschäumenden Energien im Zaum zu halten, kann es passieren, dass Sie schnell auch mal ins Fettnäpfchen treten.“ Das ist noch recht nett formuliert, für das Chaos, das ich manchmal anrichte. Zum Schluss empfiehlt das Gutachten, die ganze Sache als „Abenteuer“ zu sehen: „Nutzen Sie die Gelegenheit, einen Mann zu erleben, den Sie sonst vermutlich nie kennen gelernt hätten.“
Na, dann los.
Ein Haufen Mails mit Partnervorschlägen flutet meinen Posteingang, viele der Männer schreiben in ihren Profilen, sie seien oft enttäuscht worden und suchten nun eine Frau, die es ehrlich mit ihnen meint. Leider sehen sie auf den Fotos auch so aus. Der Tonfall in den Mails von „Single Coach“ Andrea Schlüter erinnert mich an meine Mutter, wenn sie mal wieder versucht, mir den Sohn von irgendwelchen Bekannten anzupreisen: „Der Jüngste von den Bergers, Kind, wär’ der nichts für dich? Der ist auch noch nicht verheiratet!“ Etwas frustriert fange ich selbst an, in den Profilen zu stöbern, es muss doch einer dabei sein, der nicht total nach verklemmtem, jungfräulichem Bauingenieur mit Schnauzbart aussieht. Dann entdecke ich einen Grafiker, 33, mit dem ich 79 Prozent Übereinstimmung habe, was relativ viel ist. Sein Foto kann ich erst erkennen, wenn er es für mich freigibt. Um Kontakt aufzunehmen, kann ich entweder „ein Lächeln schicken“ oder eine Nachricht schreiben. Ich schicke ein Lächeln und komme mir dabei etwas albern vor, als würde ich mich nicht mehr trauen. Ein paar Stunden später kommt eine Mail, dass der Grafiker zurückgelächelt und sein Foto freigegeben hat. Ein schlichtes Porträt, er sieht gut aus, braune Haare, schöne grüne Augen, wir schreiben uns ein paar Belanglosigkeiten, wie geht’s, was machst du so, nach vier Mails fragt er, ob wir uns treffen wollen. Ich will. Wir verabreden uns in meiner Lieblingsbar und ich bin wahnsinnig aufgeregt, ob gleich tatsächlich der Vater meiner Kinder vor mir stehen wird. Immerhin passt laut höchst wissenschaftlichem Gutachten ziemlich viel zwischen uns.
Ich bin ein paar Minuten zu spät. Thomas, so heißt er, steht bereits an der Theke, ein Bier in der Hand. Ja, er sieht so aus wie auf dem Foto. Aber irgendwie auch nicht. Ja, er redet so, wie er geschrieben hat. Aber irgendwie auch nicht.
Der Abend wird ziemlich krampfig, selbst drei Bier machen Thomas nicht attraktiver. Ich habe keine Ahnung, warum, aber ich habe ihn mir anders vorgestellt. Vier Mails haben offenbar gereicht, um mir aus dem, was ich zwischen den Zeilen interpretiert habe, einen absoluten Traummann auszumalen. Das Problem ist nur: Beim echten Gespräch gibt es kein zwischen den Zeilen mehr. Thomas ist einfach so, wie er da vor mir steht. Ein netter Typ, ein bisschen nervös, aber leider funkt bei mir gar nichts. Hinzu kommt, dass ich den Gedanken nicht loswerde, dass dieser Mann mich 179,70 Euro gekostet hat. Und irgendwie stimmt da das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Ich mag nicht, wie er von der Seite aussieht, seine Stimme ist ein wenig zu hoch, ich finde seine Schuhe blöd, bald gehen uns die Themen aus. Er macht nichts falsch, aber hätte ich ihn hier, an der Bar, und nicht im Netz das erste Mal gesehen – ich hätte ihn nicht angesprochen. Thomas ist, Persönlichkeitstest hin oder her, einfach nicht mein Typ. Als wir uns verabschieden, bin ich ehrlich und sage: „Du, das passt nicht richtig zwischen uns.“ Er schluckt ein wenig, aber wirklich zu treffen scheint es ihn auch nicht.
Die nächsten Tage suche ich weiter in den Profilen herum, doch warm werde ich mit der Seite nicht. Das hat mir alles zu viel von Eheanbahnungsinstitut, mit einer Stimmung wie in einem verklemmten Tanzkurs, „die Damen dürfen sich jetzt auch ruhig einmal trauen, die Herren aufzufordern“, und dann drücken sich alle mit schwitzigen Händen an der Wand herum und grinsen verschüchtert. Spielerisch flirten funktioniert nicht, bei Parship sollen solide Beziehungen begründet werden, bei denen man gleich im Profil abklärt, ob man lieber mit offenem oder geschlossenem Fenster schläft, damit es später keinen Streit im Ehebett gibt. Mir ist das alles zu pragmatisch.
Bei finya.de starte ich einen letzten Versuch. Die Seite ist kostenlos, dafür ziemlich mit Werbung zugekleistert. Hier gibt es keinen Psychotest, stattdessen kann man hundert Fragen zu Liebe, Freizeit, Reisen ausfüllen, und so schnell feststellen, ob jemand Humor hat oder nicht, Fotos sind für alle sichtbar. Ich finde es viel angenehmer, so auf den ersten Blick zu sehen, ob jemand vom Stil her ungefähr auf meiner Wellenlänge liegt und nicht erst zu überlegen, ob ein toller psychologischer Übereinstimmungswert mich nicht doch von einer Karl-Theodor zu Guttenberg-Frisur und einem aufgestellten Polohemdkragen überzeugt. Letztlich ist doch entscheidender, ob sich jemand in derselben Lebenswelt wie ich bewegt, als dass wir die gleiche Vorstellung von der perfekten Zimmertemperatur haben.
Riesig ist die Auswahl von Typen, die in Frage kommen könnten, hier auch nicht. Aber ein paar sind dabei, und mit denen kommt man leicht in Kontakt. Als sei man von etwas peinlichen Kollegen auf eine etwas peinliche Afterwork-Party mitgeschleppt worden, auf der man zu etwas peinlicher Musik wippt. „Na, schon bisschen schlimme Leute hier, oder? Aber du siehst ganz nett aus“ – das verbindet. Den Großteil der Nachrichten, die in meinem Postfach eintrudeln, ignoriere ich. Profile ohne Bild, Männer über 50, Anfragen, ob ich getragene Nylons verschicke, Texte, in denen die Hälfte aller Wörter zwischen Sternchen steht (*grins*) oder die nur doofe Smileys enthalten („Hallo! ;)“) Drei Männer finde ich aus unterschiedlichen Gründen interessant: Tom, Christoph und Daniel.
Tom ist mit 27 zwar eigentlich ein wenig zu jung, aber er grinst nett auf seinen Fotos, hat in seinem Statement stehen: „Ich hätte dich auch lieber im Supermarkt kennen gelernt.“ Das mag ich. Und er macht sich die Mühe, mir zur ersten Kontaktaufnahme ein Gedicht zu schreiben. Nach der Erfahrung mit meinem ersten Date will ich gar nicht erst lange falsche Erwartungen züchten und frage ihn direkt, ob wir uns treffen wollen. Er will. Er steht nach Feierabend in der Innenstadt vor dem Buchladen, in dem er arbeitet. Es passiert das gleiche wie mit Thomas: Ich sehe ihn und weiß, dass aus uns nichts wird. Wieder fehlt irgendetwas. Natürlich traue ich mich nicht, das sofort auszusprechen, also wieder eine Stunde lang krampfiges Biertrinken und am Ende der Versuch einer halbwegs netten Absage. Thomas ist ein bisschen beleidigt: „Du kennst mich doch noch gar nicht richtig.“ Natürlich hat er recht. Aber wenn der Grundfunke fehlt, dann kommt das große Feuer auch nicht plötzlich nach dem dritten Treffen.
Christoph, 32, Banker, sieht ziemlich gut aus, ist mir aber eigentlich ein bisschen zu sehr Yuppie. Er ist verheiratet. Trotzdem reizt mich seine leicht anzügliche Art mir zu schreiben, er flirtet, macht Komplimente. Irgendwann fragt er mich nach meiner richtigen Mailadresse, er wolle mir etwas schicken. Neugierig verrate ich sie ihm, auch wenn er damit meinen vollen Namen erfährt. Und dann ist da zwei Minuten später diese Mail in meinem Postfach. Von seiner Firmenemail, Betreff: „Herr Z.“ Im Anhang ein Foto. Von seinem erigierten Schwanz. Mir bleibt ernsthaft die Luft weg, ich antworte etwas irritiert: „Äh ja, schön.“ Warum macht jemand, der noch dazu verheiratet ist, das? Mein Interesse an ihm als Mann ist schlagartig weg, aber ich will wissen, was das für ein Typ ist. Er fragt, ob wir uns in der Mittagspause in einem Coffeeshop treffen wollen. Ich will. Weil ich sehen möchte, wie er ist, wenn er vor mir steht. Ich muss an den Satz mit dem Abenteuer aus dem Parship-Gutachten denken: „Nutzen Sie die Gelegenheit, einen Mann zu erleben, den Sie sonst vermutlich nie kennen gelernt hätten.“ Allerdings.
Christoph sieht besser aus als auf seinen Fotos, riecht gut und ich bin perplex und überfordert. Nach zwei Minuten erzählt er mir von seiner Therapie, seinem gestörten Selbstwertgefühl, seiner Ehe, und seiner Zeit als Berufssoldat in Afghanistan. Psychoalarm. Ich verabschiede mich nach dem Kaffee schnell, eine halbe Stunde später kriege ich eine Mail: „Komm morgen in meinem Büro vorbei und wir ficken.“ Im Anhang wieder ein Foto. Diesmal von seinem Schreibtisch. Ich antworte nicht mehr.
Meine Hoffnungen, dass ein Date mit Daniel, 36, nach all diesem Quatsch etwas bringen könnte, sind gering. Obwohl wir lange und tolle Nachrichten geschrieben haben, er auf den Fotos wirklich gut aussieht, wir die gleiche Musik und die gleichen Filme mögen. Als ich ihn an einem Freitagabend doch treffe, falle ich aus allen Wolken. Nur diesmal positiv. Da ist er plötzlich, der Funke, der bei allen anderen nicht da war. Ich bin hin und weg, von seiner Stimme, seiner Art zu lachen, dem Blick, mit dem er mich anschaut. Wir küssen uns ziemlich bald, gehen ziemlich bald zu ihm, ich grinse den ganzen nächsten Tag, er ruft nachmittags an, fragt, ob wir uns am Abend treffen wollen. Er bleibt bis zum nächsten Nachmittag bei mir, den ganzen Sonntag grinse ich noch mehr. Mit Daniel passt, auch ohne Persönlichkeitstest, so ziemlich alles. Reden, zuhören, lachen, Sex. Ich bin bereit, meine Meinung über Onlinedating komplett zu revidieren, überlege schon, ob wir unseren Kindern später einmal ehrlich unsere Kennenlerngeschichte erzählen können. Am Abend schreibe ich ihm eine SMS: „Das Wochenende mit dir war der Hammer. Ich find dich ganz schön gut. Wollen wir uns übermorgen sehen?“
Daniel hat sich nie wieder gemeldet. Stattdessen aktualisiert er am nächsten Tag sein Statement bei Finya: „The chase is better than the catch“ steht da jetzt. Und ich denke wieder an das Parship-Gutachten: „Sie sind von starken Emotionen geleitet und leben aus, was Sie fühlen. Da es Ihnen in manchen Situationen jedoch schwer fällt, Ihre überschäumenden Energien im Zaum zu halten, kann es passieren, dass Sie schnell auch mal ins Fettnäpfchen treten.“ Tja.
Meine Onlineprofile habe ich mittlerweile alle gelöscht. Ich bleibe dafür jetzt öfter mal ein bisschen länger als nötig im Supermarkt, am Milchregal.
*Alle Namen geändert.
Das ist das ganze
Geheimnis, nicht wahr,
Zerrüttung des Blicks.
(F. Mayröcker)
